Storytelling im Change

Storytelling ist ein Kommunikationskonzept, das immer mehr Interesse bei Führungskräften und Unternehmern erregt. Wer will das nicht:

Kunden durch spannende Geschichten überzeugen, in denen Kundenprobleme gelöst, Krisen gemeistert und man selbst als Held dasteht?

Erfolgsstories von Produkten und Leistungen erzählen, die berühren und begeistern?

Menschen durch spannende Geschichten über ein Unternehmen mitreißen, in der außergewöhnliche Führungsskräfte und Mitarbeiter besondere Leistungen vollbringen, sich über Konventionen und Hürden hinwegsetzen und Helden ihrer Zeit sind?

Menschen mitreißen, durch spannende Geschichten über ein Unternehmens, in der durch außergewöhnliche Mitarbeiter und Unternehmer besondere Leistungen vollbracht werden? 

Es klingt so einfach: Erzählen Sie doch einfach. Denn genau das scheint in unserer Zeit ein Problem geworden zu sein: Geschichten zu finden, zu erzählen und niederzuschreiben, um sie für das Unternehmen und Unternehmer nutzbar zu machen. Wir haben scheinbar verlernt, aufmerksam zu beobachten, vorurteilsfrei zuzuhören, Geschichten in unserem Kopf zu formen und so niederzuschreiben, dass wir sie auch weitererzählen können. 

Wie findet man die passende Geschichte? Wie entwickelt man eine spannende Story?

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Die Kunst, Projekte zum Scheitern zu bringen

Kennen Sie das? Sie haben ein perfektes Projektmanagement-Tool im Einsatz, dass nach allen Regeln der Kunst befüllt wird. Und dennoch scheint es so, dass nichts weitergeht. Terminverzug, Budgetüberschreitung, Projektkrise. Die Suche nach Schuldigen für das Desaster gibt noch den Rest. Um das Gesicht zu wahren, spricht man einfach nicht mehr über das Projekt und hofft, dass es im Sand verläuft und alle das Scheitern vergessen.

Warum kommt es zu Projektkrisen, warum Scheitern so viele Projekte? Die Statistiken sagen, es liegt an unzureichender Kommunikation, unklarem Projektauftrag, fehlender Kultur der Zusammenarbeit, ineffektiven Teambesprechungen, unklarer Hierarchie und Einbettung der Projektorganisation in die Linie und zuwenig Zeit.

Zusammengefasst gibt es zwei Hauptgründe: Technik und Kommunikation.

Die Technik kann in einem Projekt – je nach Projektart – bedeuten: Innovationsgrad/Neuigkeitsgrad (sei es technische Lösung bei Anlagenprojekten, radikalen und neuen Vorgehenskonzepten in Organisationsentwicklungsprojekten, neuen technischen Lösungen bei IT usw.)

Aber was hat Kommunikation im Projekt jetzt damit zu tun. Alles und gleichzeitig nichts. Weil hinter Kommunikation steckt noch etwas anderes: Nämlich die Werte und Verhaltensweisen der Projektbeteiligten. Klassische Fallen sind folgende Aussagen und Reaktionen: „Das muss jetzt aber noch unbedingt mit hinein“ – wie reagiert man darauf als Projektleiter? Lässt man sich durch diese Aussagen unter Druck setzen und versucht, alles sofort umzusetzen? Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit? Oder sehr beliebt auch: „Ich kann das jetzt noch nicht entscheiden, ich brauche mehr Informationen!“ Besonders an oberster Stelle traut man sich oft keine Entscheidung zu, ohne ausreichende Absicherung zu haben. Aber Trödeln ist keine Lösung. Manchmal ist es besser eine beherzte Entscheidung zu treffen, damit eine Pattsituation wieder ins Laufen kommt.

Lesen Sie mehr über Scheitern und Wege aus Projektfallen in der Fortsetzung

Wie Veränderung gelingt

Wachsender Konkurrenzdruck, schnelllebige Produktzyklen, ständig steigende Kosten, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle. Führungskräfte sind gefragt, neben dem Tagesgeschäft auch kontinuierliche Veränderungsprozesse umzusetzen.

Change Kompetenz ist zu einem strategischen Erfolgsfaktor geworden. Denn: Erfolgreiche Veränderungen passieren nicht „einfach so“ oder können rasch angeordnet werden. Es gibt auch keinen einzigen richtigen Weg oder Standard. Aber es gibt individuell gestaltete Maßnahmen, die aus einem reichen Werkzeugkasten der Modelle und Konzepte für jeden Anlassfall des Change Managements zusammengestellt werden können:

Situation und Umfeld analysieren und verstehen
Nicht nur in Krisenzeiten, sondern zumindest alle drei Jahre muss die Positionierung des Unternehmens gecheckt werden: Passen die Zielkunden und Leistungen, wie haben sich die Mitbewerber entwickelt, welche neuen Technologien gibt es, wie haben wir unser Marketing aufgebaut, wie hat sich die Kostenstruktur entwickelt und vor allem – welchen Trends wollen wir folgen und wie können wir unser Unternehmen danach ausrichten. Dass ein jährlicher Check der Prozesse, Strukturen und Aufgabenverteilungen nicht schadet, versteht sich von selbst.

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